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Forums Sedimentäre Geschiebe Unterkreide-Geschiebe?

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  • #17598
    Karlov
    Moderator
      • Website: https://geologische-streifzuege.info/
      • Region: Berlin

      Moin, den abgebildeten Fund aus der Kiesgrübe Glöwen bei Havelberg würde ich lithologisch als eine phosphoritische Sandstein-Konkretion bezeichnen; stärker phosphoritisch zementierte “Klasten” sind auf der Nahaufnahme erkennbar. Aber was sind diese ovalen fossilen Anschnitte?

      Viele Grüße,

      Karlov

       

      #17639
      fossihagen
      Participant
        • Website: www.geofachgruppe-dresden.de
        • Region: Dresden

        Hallo Karlov???

        die ovalen Anschnitte sehen für mich nach Belemniten aus.

        Gestein könnte auch Köpingesandstein sein. Was gibts sonst noch an Fauna? Muscheln?

        Sind die kleinen schwarzen dinger Zähne/Schuppen?

         

        Grüße

        H.

        • This reply was modified 4 months ago by fossihagen.
        #17641
        Karlov
        Moderator
          • Website: https://geologische-streifzuege.info/
          • Region: Berlin

          Moin Hagen,

          Ja, Belemniten, das ergab auch die Umfrage bei FB. Der Köpinge-Sandstein soll nur schwach glaukonitisch sein, die letzte Einschätzung war weitgehende Übereinschätzung mit Unterkreide-Geschieben von Wolgast, gleichwohl das Stück in Anbetracht des Fundortes auch aus aufgeschleppten Schichten an einem Salzdiapir der näheren Umgebung stammen könnte.

          Muscheln sind nicht erkennbar. Die schwarzen Dinger sind teilweise stark glasglänzend und könnten tatsächlich Fischreste sein.

          Viele Grüße,

          Karlov

          • This reply was modified 4 months ago by Karlov.
          #17664
          Johannes Kalbe
          Keymaster

            Das schwarz-glänzende können gut Quarze sein. Das Gestein sieht mir nach einem Sandstein mit Intraklasten aus. Bei den fraglichen Belemniten wäre da auch bei mir eine Idee gewesen, aber sicher wäre ich mir nicht. Wenn das keine Belemniten sind, kämen bei dem Fundort paläogene Lokalgeschiebe, wenn es doch Belemniten sind, neben Apt/Alb ggf. noch Cenoman oder Campan in Frage. Oder Callovium.

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