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Geschiebe des Jahres

Geschiebe des Jahres 2026

Sedimentärgeschiebe 2026 Backsteinkalk   Kristallingeschiebe 2026 Lemland-Granit    Lemland-Granit Kristallines Geschiebe des Jahres 2026 Text von  Matthias Bräunlich (kristallin.de) Das Vorkommen des Lemland-Granits liegt im Süden der Ålandinseln, westlich der Insel Lemland. Dort steht das Gestein überwiegend unter Wasser an, ist aber auf kleinen Inseln zugänglich. Das Granitmassiv misst etwa 13 x 9 Kilometer. Große Teile des Granits sind grob porphyrisch und enthalten hellbraune Alkalifeldspäte mit 1-3 cm Größe, in Einzelfällen auch mehr. Sie sind umgeben von braunrotem Plagioklas und grauem Quarz. Die dunkelbraunen Plagioklase neben den hellen, länglich-rechteckigen Alkalifeldspäten sind typisch für diesen Granit. Wenn auch die Form der Quarze beachtet wird, ist der porphyrische Lemland-Granit ein leicht zu bestimmendes und verlässliches Leitgeschiebe für das südliche Åland. Viele der länglich-rechteckigen Alkalifeldspäte sehen wegen der perthitischen Entmischung fleckig aus und sind gleichzeitig längs geteilte Karlsbader Zwillinge. Da es auch andere Granite mit braunem Plagioklas gibt, muss die Form der Quarze beachtet werden. Im Lemland-Granit ist Quarz immer Zwickelmineral, steckt also ohne spezielle Form zwischen den Feldspäten. Geschiebe erkennen Ein als Lemland-Granit bestimmter Fund muss folgende Eigenschaften besitzen: Viele hellbraune oder blass rötliche, länglich-rechteckige Alkalifeldspäte, die meist 1-3 cm groß sind. Einzelne Kristalle können größer und manchmal auch rundlich sein. Der Alkalifeldspat ist oft perthitisch entmischt… Read More »Geschiebe des Jahres 2026

Geschiebe des Jahres 2025

Sedimentärgeschiebe 2025 Feuerstein   Kristallingeschiebe 2025 Järeda-Granit    Järeda-Granit Kristallines Geschiebe des Jahres 2025 Text von  Matthias Bräunlich (kristallin.de) Järeda-Granit ist ein grobkörniger, gleichkörniger Granit aus Småland. Er kommt nur dort vor und ist ein leicht zu erkennendes Leitgeschiebe. (Erstbeschreibung durch HOLST 1885.) Wie bei den meisten Graniten überwiegt Alkalifeldspat, der rötlich, rötlichbraun oder auch hellbraun aussieht und oft einen grauvioletten Farbstich aufweist (Vinx 1999). Die Feldspäte sind etwa 1-1,5 cm groß. Typisch sind schwarze Risse in diesen Alkalifeldspäten. Die Risse sind nur wenige Zehntel Millimeter breit und zeigen alle ungefähr in eine Richtung. Das schwarze Mineral in den Rissen ist Biotit, was aber nur unter einem Mikroskop erkennbar ist. Ein Geschiebe, das als Järeda-Granit bestimmt wird, muss einen nennenswerten Anteil dieser schwarz-rissigen Feldspäten enthalten. Plagioklas ist makroskopisch kaum sichtbar, steckt aber in großer Menge als perthitische Entmischung im Alkalifeldspat. Järeda-Granit ist ein Monzogranit, enthält also relativ viel Plagioklas. (Granite, in denen der Alkalifeldspat deutlich überwiegt, heißen Syenogranite.) Der reichlich enthaltene Quarz ist weiß, hellgrau oder blau und durch mechanische Belastung rissig. Manche Quarze sind in sich in viele winzig kleine Stücke zerbrochen und sehen auf Bruchflächen körnig wie Zucker aus. Ein Teil des Järeda-Granits enthält länglich verformte Quarze und hat… Read More »Geschiebe des Jahres 2025

Geschiebe des Jahres 2024

Sedimentärgeschiebe 2024 Kalmarsund-Sandstein   Kristallingeschiebe 2024 Rhombenporphyr    Rhombenporphyr Kristallines Geschiebe des Jahres 2024 Text von  Matthias Bräunlich (kristallin.de) Rhombenporphyr ist ein Lavagestein aus Südnorwegen, das rhombenförmige Feldspäte enthält. (Bild 1 und 2) Diese Porphyre entstanden im Zuge einer langen Serie vulkanischer Eruptionen. Bereits der erste Lavastrom hinterließ vor 299 Millionen Jahren eine über 100 Meter mächtige Ablagerung mit einer Fläche von etwa 10 000 km². In den folgenden 20 Millionen Jahren folgten viele weitere Ergüsse dieser besonders fließfähigen Lava. Dabei überdeckte jeder neue Lavastrom die älteren Ablagerungen und so entstand nach und nach ein Stapel aus Lavadecken, der im Maximum über 2,5 Kilometer hoch wurde (Ramberg 2008). Die charakteristischen Rhomben sind Anorthoklase, also Feldspäte, die gleichzeitig Natrium, Kalium und Kalzium enthalten. Man nennt sie deshalb auch „ternäre Feldspäte“. Die bei Laven übliche Alteration führt später zur Entmischung und Neubildung von Plagioklas und Alkalifeldspat auf mikroskopischer Ebene. Die äußere Form der Anorthoklase bleibt davon jedoch unberührt. Die Bestimmung eines Geschiebes ist leicht, sofern Rhomben mit einer Länge von meist 1-2 cm in einer feinkörnigen oder dichten Grundmasse enthalten sein. Diese Rhomben sind in der Regel heller als die Grundmasse, die meist braun gefärbt ist, aber auch rot, violett, grau oder schwarz… Read More »Geschiebe des Jahres 2024

Geschiebe des Jahres 2023

Sedimentärgeschiebe 2023 Sternberger Gestein   Kristallingeschiebe 2023 Brauner Ostseequarzporhyr    Brauner Ostsee-Quarzporphyr Kristallines Geschiebe des Jahres 2023 Text von  Matthias Bräunlich (kristallin.de) Der Braune Ostsee-Quarzporphyr steht am Boden der Ostsee an und wird nur als Geschiebe gefunden. Sein Vorkommen liegt nördlich von Gotland und südlich bzw. südöstlich von Stockholm. Die Erstbeschreibung erfolgte 1894 durch Herman Hedström [2]. Braune Ostsee-Quarzporphyre werden meist nur als kleine Geschiebe gefunden, die selten größer als etwa 20 cm sind. Das Gestein zeichnet sich durch eine braune, braungraue oder rötlichbraune und dichte Grundmasse aus, die viele Feldspäte enthält. Diese sind oft nur wenige Millimeter groß und zeigen unterschiedliche Formen. Eigengestaltige (idiomorphe) Kristalle findet man nur gelegentlich. Die meisten Feldspäte sind mehr oder weniger einheitlich hellbraun bis schwach gelblich, vereinzelt gibt es außerdem noch blass-rötliche Einsprenglinge (Abb. A, D). Enthält der Porphyr neben hellen Feldspäten auch viele rote Einsprenglinge, besteht die Möglichkeit der Verwechselung mit Bottensee-Porphyren. Typisch für den Braunen Ostsee-Quarzporphyr sind viele kleine Vertiefungen in der Oberfläche als Folge der Verwitterung schwarzgrünlicher Minerale. Nach aktuellem Stand ist die löchrige Oberfläche (Abb. C) ein sicheres Erkennungsmerkmal. Bottensee-Porphyre dagegen sind härter und haben eine glatte Oberfläche ohne Vertiefungen. Brauner Ostsee-Quarzporphyr enthält immer Quarz, der an der Oberfläche durch mechanische… Read More »Geschiebe des Jahres 2023

Geschiebe des Jahres 2022

Die Geschiebe des Jahres 2022 stehen fest! Das sedimentäre Geschiebe des Jahres 2022 ist das Echinodermenkonglomerat. Und als kristallines Geschiebe des Jahres wurde der Särna-Tinguait auserwählt.   Särna-Tinguait Kristallines Geschiebe des Jahres 2022 Text von  Matthias Bräunlich (kristalline-geschiebe.de und kristallin.de) Tinguaite sind Ganggesteine, die zu einem Nephelinsyenit gehören. Beide bestehen aus Alkalifeldspat und Nephelin, wobei Tinguaite zusätzlich Ägirin enthalten. Särna-Tinguaite stammen aus Mittelschweden. Die bei uns gefundenen Stücke sind meist klein. Das grünliche Gestein hat ein porphyrisches Gefüge mit Feldspäten und enthält kleine dunkle Ägirinnadeln. Särna-Tinguaite sind Leitgeschiebe, denn es gibt in Skandinavien kein zweites Vorkommen eines so auffälligen grünlichen Porphyrs. Manche Särna-Tinguaite haben eine blaugraue Färbung. Bei der Bestimmung eines Geschiebes sind die Ägirinnadeln entscheidend, die reichlich vorhanden sein müssen. Daneben findet man immer auch helle Feldspäte und manchmal Kalzit, der weiß aussieht und am kräftigen Schäumen unter Salzsäure leicht erkennbar ist. Alle Tinguaite enthalten in ihrer Grundmasse Nephelin, der auch unter der Lupe kaum sichtbar ist. Nur in seltenen Fällen gibt es gut erkennbare Nephelinkristalle. Diese sehen dann hellgrau oder blass aus und bilden kleine Sechs- bzw. Rechtecke – abhängig von der Blickrichtung auf den Kristall.Wenn man einen Tinguait mit Salzsäure prüft, löst sich Nephelin auf. Dann erkennt man… Read More »Geschiebe des Jahres 2022

Geschiebe des Jahres 2021

Die Geschiebe des Jahres 2021 stehen fest! Es wurden der Bernstein (sedimentäre Geschiebe) und der Larvikit (kristalline Geschiebe) auserwählt.   Larvikit Kristallines Geschiebe des Jahres 2021 Text von Susanne Alt und Bilder von Matthias Bräunlich (kristalline-geschiebe.de und kristallin.de) Der Larvikit ist ein plutonisches Gestein aus Südnorwegen. Die Magma ist also unterhalb der Erdoberfläche erkaltet. Das größte zusammenhängende Larvikitvorkommen im Süden Norwegens befindet sich in der südwestlichen Ecke des Oslograbens. Dieses Larvikit-Vorkommen erstreckt sich zwischen Tønsberg im Osten und dem Langesundfjord als westliche Grenze. Es handelt sich bei dem Vorkommen um mehrere Intrusionen, die sich vor ungefähr 293 bis 297 Millionen Jahren über einen Zeitraum von ca. fünf Millionen Jahren gebildet haben. Wobei die älteste Intrusion im Osten und die späteren Intrusionen im Westen liegen. Ein besonderes Merkmal des Larvikits ist, dass er hauptsächlich (80% bis 95%) aus ternärem Feldspat und nicht aus Plagioklas oder Alkalifeldspat besteht. Er kann auch Quarz oder Nephelin enthalten. Die weiteren dunklen Minerale (Pyroxen, Amphibol, Biotit, Olivin), die im Larvikit vorhanden sein können, sind für die Bestimmung des Gesteins nicht wesentlich. Ein typischer Larvikit weist große Kristalle in einem undeformierten Gefüge auf. Die Farbe ist eher unscheinbar grau. Der graue Larvikit (Bild 1), mit der Handelsbezeichnung “Silver… Read More »Geschiebe des Jahres 2021

Geschiebe des Jahres 2020

Die Geschiebe des Jahres 2020 stehen fest! Auf dem Neujahrstreffen der GfG-Sektion Hamburg wurden der Paradoxissimus-Siltstein (sedimentäre Geschiebe) und der Ostsee-Syenitporphyr (kristalline Geschiebe) auserwählt.   Ostsee-Syenitporphyr Kristallines Geschiebe des Jahres 2020 Text und Bilder von Matthias Bräunlich (kristalline-geschiebe.de und kristallin.de) Ostsee-Syenitporphyre sind unauffällige, graubraune Gesteine. Sie enthalten rötlich-braune Alkalifeldspäte von 1 bis 5 mm Größe sowie kleine Mandeln, deren Kerne grünlich, schwärzlich oder braun gefärbt sind. Gelegentlich findet man auch kleine Achate im Inneren der Mandeln, die als Ganze meist nur wenige Millimeter klein sind. Zusammen mit den rötlich-braunen Alkalifeldspäten sind die Mandeln das entscheidende Erkennungsmerkmal dieser Porphyre. Quarz fehlt oder kommt nur sehr vereinzelt vor – daher auch die Bezeichnung „Syenitporphyr“.Die Grundmasse der Ostsee-Syenitporphyre ist oft fleckig und kann feinkörnige Gesteinsbruchstücke enthalten, was zu einem brekzienartigen Aussehen führt. In sehr seltenen Fällen haben Ostsee-Syenitporphyre eine auffällig blaugrünliche Färbung.Die Erstbeschreibung stammt von Hermann Hedström (1894), der diese Gesteine als Geschiebe auf Gotland fand. Er äußerte schon damals die Vermutung, dass sie am Boden der Ostsee, nördlich von Gotland, anstehen. Deshalb gibt es Ostsee-Syenitporphyre ausschließlich als Geschiebe. Diese Porphyre sind bisher kaum untersucht und so ist auch unbekannt, wie groß ihr Verbreitungsgebiet ist. Deshalb wären Meldungen über Funde hilfreich, insbesondere von der… Read More »Geschiebe des Jahres 2020

Geschiebe des Jahres 2019

Die Geschiebe des Jahres 2019 stehen fest! Auf dem Neujahrstreffen der GfG-Sektion Hamburg wurden der Faxekalk (sedimentäre Geschiebe) und der Åland-Granitporphyr (kristalline Geschiebe) auserwählt. Faxekalk – sedimentäres Geschiebe des Jahres 2019 Text und Bild von Dr. Frank Rudolph Der Faxe-Kalk, klassisch aufgeschlossen im Faxe-Kalkbrud im östlichen Dänemark auf der Insel Seeland, ist ein weißer bis hellgrauer dichter Kalkstein, der durch eine reichhaltige Fauna, bestimmt wird. Auffällig ist er durch die in ihm enthaltenen koloniebildenden und solitären Korallen. Sie weisen den Faxe-Kalk als einen Riff-Kalk aus, der in 100 – 200 m tiefem, kalten Wasser entstanden ist. Heute kennt man derartige Korallenriffe von der Küsten Norwegens und Islands. Im Geschiebe ist der Faxe-Kalk weiß und dicht; er besitzt häufig eine gelbliche Verwitterungsrinde. Nur in einigen Gebieten ist er häufig anzutreffen. Die Besonderheit sind die fast ausschließlich in Steinkern erhaltenen Fossilien. Die wesentlich stärker verfestigte feinkristalline, kalzitische Matrix war gegen Lösungen resistenter als die in ihm enthaltenen Fossilien. Man kennt mehr als 500 Fossil-Arten aus dem Faxe-Kalk: Bryozoen, Korallen, Muscheln, Schnecken, Nautiliden, Brachiopoden, Wurmröhren, Krebse, Seeigel, Seeililienstielglieder, Haizähne und Krokodilzähne.   Åland-Granitporphyr (Ringquarzporphyr) – kristallines Geschiebe des Jahres 2019 Text und Bild von Matthias Bräunlich (kristalline-geschiebe.de und kristallin.de) Ringquarzporphyre sind Gesteine aus dem Granitmassiv von… Read More »Geschiebe des Jahres 2019

Geschiebe des Jahres 2018

Roter Ostsee-Quarzporphyr Kristallines Geschiebe des Jahres 2018 Text und Bilder von Matthias Bräunlich (kristalline-geschiebe.de und kristallin.de)  Die Gesellschaft für Geschiebekunde hat anlässlich ihres Neujahrsempfangs im Januar dieses Jahres im Geomatikum der Universität Hamburg den Påskallavik-Porphyr zum Geschiebe des Jahres 2018 erklärt. Der Begriff „Geschiebe“ gibt dabei schon einen treffenden Hinweis auf die Herkunft dieser Gesteine, stammen sie doch aus skandinavischen Breiten und sind mit den Gletschern der Eiszeiten in die norddeutsche Region „geschoben“ worden. Dieser Porphyr gehört zu den gut erkennbaren und verlässlichen Leitgeschieben aus der nördlichen Ostsee. Er steht für eine „baltische“ Geschiebegemeinschaft, denn sein Herkunftsgebiet liegt in der Ostsee zwischen Åland und Hiiumaa/Saaremaa. Dieses Gestein gibt es nur als Geschiebe, wobei die meisten Stücke kleiner als 15 cm im Durchmesser sind – typisch für Vulkanite. Bild 1: Roter Ostsee-Quarzporphyr, trocken fotografiert. Rechts der Einschluss eines Fremdgesteins (Xenolith). *Kennzeichen: * Der Rote Ostsee-Quarzporphyr fällt bereits durch seine intensive, meist ziegelrote Farbe auf. Ohne Lupe wirkt das Gestein homogen und Details sind kaum erkennbar, wenn man von den fast immer enthaltenen dunklen und feinkörnigen Xenolithen absieht. Sie gehören zu den charakteristischen Merkmalen dieses Porphyrs und sind zwischen wenigen Millimetern und etlichen Zentimetern groß. Diese unregelmäßig geformten Einschlüsse werden als basaltische Bruchstücke interpretiert, die von der aufsteigenden Schmelze mitgerissen wurden.  Bild 2: Roter… Read More »Geschiebe des Jahres 2018

Geschiebe des Jahres 2017

Påskallavik-Porphyr Kristallines Geschiebe des Jahres 2017 Text und Bilder 1-3 von Matthias Bräunlich (kristalline-geschiebe.de und kristallin.de) Bild 4 von Marc Torbohm Die Gesellschaft für Geschiebekunde hat anlässlich ihres Neujahrsempfangs im Januar dieses Jahres im Geomatikum der Universität Hamburg den Påskallavik-Porphyr zum Geschiebe des Jahres 2017 erklärt. Der Begriff „Geschiebe“ gibt dabei schon einen treffenden Hinweis auf die Herkunft dieser Gesteine, stammen sie doch aus skandinavischen Breiten und sind mit den Gletschern der Eiszeiten in die norddeutsche Region „geschoben“ worden. Die Påskallavik-Porphyre bilden eine Gruppe von Gängen im östlichen Småland in Südschweden und gehören genetisch zu den Granitplutonen des Transskandinavischen Magmatitgürtels. Diese Porphyre haben ein Alter von etwa 1,8 Milliarden Jahren. (1) Påskallavik-Porphyre zeigen unterschiedliche Gefüge. In der Geschiebekunde werden aber nur die Varianten als Påskallavik-Porphyr bezeichnet, die viele gerundete Feldspäte von etwa 0,5 bis 1 cm Durchmesser enthalten und von einer braunen bis dunkelbraunen, feinkörnigen Grundmasse umgeben sind. Die rundlichen Einsprenglinge bestehen aus Alkalifeldspat, der meist hell fleischfarben bis beige gefärbt ist. Oft enthält er kleine Flecken von dunklen Mineralen, die makroskopisch nicht bestimmbar sind. Hin und wieder sind die Feldspateinsprenglinge außen von einem dünnen hellen Saum umgeben. Manche der Kristalle sind zerbrochen.  Bild 1: Schnitt durch ein Geschiebe von Påskallavik-Porphyr. Die hellen, gerundeten Einsprenglinge sind Feldspäte, die überwiegend einen hellen Saum tragen. Ganz rechts ist… Read More »Geschiebe des Jahres 2017

Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.