{"id":16019,"date":"2021-02-06T22:48:07","date_gmt":"2021-02-06T21:48:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/?p=16019"},"modified":"2022-12-14T16:01:15","modified_gmt":"2022-12-14T15:01:15","slug":"geschiebe-des-jahres-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/geschiebe-des-jahres-2021\/","title":{"rendered":"Geschiebe des Jahres 2021"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n<p>Die Geschiebe des Jahres 2021 stehen fest! Es wurden der <b>Bernstein <\/b>(<a href=\"#sedi\">sediment\u00e4re Geschiebe<\/a>) und der <b>Larvikit <\/b>(<a href=\"#krist\">kristalline Geschiebe<\/a>) auserw\u00e4hlt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a name=\"krist\"><\/a><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: center;\">Larvikit<\/h1>\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">Kristallines Geschiebe des Jahres 2021<\/h3>\r\n<div align=\"center\">\r\n<table style=\"width: 53.9266%; border-collapse: collapse; border-style: double; height: 102px;\" align=\"center\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 100%; text-align: center;\">Text von Susanne Alt und Bilder von Matthias Br\u00e4unlich <br>(<a href=\"https:\/\/kristalline-geschiebe.de\/2022.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">kristalline-geschiebe.de<\/a>&nbsp;und <a href=\"https:\/\/kristallin.de\/Schweden\/Tinguait\/Tinguait.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">kristallin.de<\/a>)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Larvikit ist ein plutonisches Gestein aus S\u00fcdnorwegen. Die Magma ist also unterhalb der Erdoberfl\u00e4che erkaltet. Das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Larvikitvorkommen im S\u00fcden Norwegens befindet sich in der s\u00fcdwestlichen Ecke des Oslograbens. Dieses Larvikit-Vorkommen erstreckt sich zwischen T\u00f8nsberg im Osten und dem Langesundfjord als westliche Grenze. Es handelt sich bei dem Vorkommen um mehrere Intrusionen, die sich vor ungef\u00e4hr 293 bis 297 Millionen Jahren \u00fcber einen Zeitraum von ca. f\u00fcnf Millionen Jahren gebildet haben. Wobei die \u00e4lteste Intrusion im Osten und die sp\u00e4teren Intrusionen im Westen liegen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein besonderes Merkmal des Larvikits ist, dass er haupts\u00e4chlich (80% bis 95%) aus tern\u00e4rem Feldspat und nicht aus Plagioklas oder Alkalifeldspat besteht. Er kann auch Quarz oder Nephelin enthalten. Die weiteren dunklen Minerale (Pyroxen, Amphibol, Biotit, Olivin), die im Larvikit vorhanden sein k\u00f6nnen, sind f\u00fcr die Bestimmung des Gesteins nicht wesentlich. Ein typischer Larvikit weist gro\u00dfe Kristalle in einem undeformierten Gef\u00fcge auf. Die Farbe ist eher unscheinbar grau. <br>Der graue Larvikit (Bild 1), mit der Handelsbezeichnung &#8220;Silver Pearl&#8221;, stammt aus H\u00e5kestad\/Norwegen (Anstehendst\u00fcck). Es handelt sich um eine grobkristalline, gleichk\u00f6rnige Variante mit gro\u00dfen Rhomben, die im Bild als spiegelnde Fl\u00e4che zu sehen sind.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Larvikite und Rhombenporphyre stammen aus der gleichen Schmelze. Das plutonische Gestein (Larvikit) und das vulkanische Gestein (Rhombenporphyr) unterscheiden sich durch ihre Abk\u00fchlungsgeschichte. In beiden Gesteinen sind Rhomben zu finden. Aufgrund ihres gleichen Herkunftsortes treten beide Gesteine &nbsp;immer in einer Geschiebegemeinschaft auf. Die Rhombenbildung wird durch den tern\u00e4ren Feldspat beg\u00fcnstigt. &nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem in den grobk\u00f6rnigen Varianten des Larvikits sind Rhomben zu finden, nach denen man aber i.d.R. suchen muss. Die Rhomben zeigen sich nicht auf jeder Bruchfl\u00e4che. Ob Rhomben erkennbar sind, h\u00e4ngt von der Blickrichtung auf das Gef\u00fcge ab.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sind keine Rhomben zu finden, sollte man nach einem Schiller suchen. In einzelnen Feldspatkristallen kann beim Larvikit ein farbiger Schiller auftreten. Er ist meist blau kann aber auch grau, oder \u00fcberhaupt nicht vorhanden sein. Der Schiller tritt nicht auf der gleichen Bruchfl\u00e4che wie die Rhomben auf. Die Rhomben und der Schiller werden nur abwechselnd sichtbar, wenn man das Gestein um 90\u00b0 dreht. Ist auf der Oberfl\u00e4che ein Schiller erkennbar, so befinden sich die Rhomben auf der Frontseite der betrachteten Probe bzw. umgekehrt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem Larvikit (Bild 2) handelt es sich um einen Geschiebefund aus der Jammerbucht (D\u00e4nemark). &nbsp;&nbsp;Das Bild zeigt einen grobkristallinen, gleichk\u00f6rnigen Larvikit, der leichte, gelbliche Verf\u00e4rbungen in den Rissen der Kristalle aufweist. Dieser Larvikit zeigt zus\u00e4tzlich feine Risse in den gro\u00dfen Kristallen. Bei dieser Ansicht ist zwar kein Rhombus sichtbar, daf\u00fcr ist in der Mitte des Bildes der Schiller &nbsp;in den gro\u00dfen Kristallen zu sehen.&nbsp;<br>Auch in der angewitterten Form (Bild 3) kann man bei diesem Larvikit noch die Rhomben erkennen (Pfeile).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund ihres grobkristallinen Gef\u00fcges und des hohen Anteils an Feldspat sehen sich ein grauer Larvikit (tern\u00e4rer Feldspat) und ein Anorthosit (Plagioklas) sehr \u00e4hnlich. Bei der Bestimmung des Gesteins ist auf diesen Umstand ein besonders Augenmerk zu richten. Der Larvikit kann eine feine Streifung aufweisen, die aber keine polysynthetische Verzwilligung darstellt, sondern feine Risse oder \u00c4hnliches sind. Dieses ist ein klares Unterscheidungsmerkmal zum Anorthosit. Der Larvikit weist auch unter der Lupe keine polysynthetische Verzwilligung auf. Eine Abgrenzung zum Anorthosit l\u00e4sst sich anhand des Schillers nicht treffen, da auch er einen \u00e4hnlichen Schiller aufweisen kann. Rhomben treten im Anorthosit nicht auf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im direkten Vergleich (Bild 4) ist erkennbar, dass sich Larvikit (links) und Anorthosit (rechts) sehr \u00e4hneln. Beim Anorthosit ist im oberen rechten Viertel des Bildausschnitts &nbsp;deutlich eine polysynthetische Verzwilligung des Plagioklas (Pfeil) zu erkennen. Beide Gesteine sind grobkristallin.<\/p>\r\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, ist der Larvikitkomplex s\u00fcdwestlich von Oslo in zeitlich aufeinander folgenden Phasen entstanden. Jede Phase hat eine eigene Intrusion hervorgebracht. Die einzelnen Intrusionen variieren in ihrer mineralogischen Zusammensetzung. Der Quarzgehalt der Schmelze \u00e4ndert sich. Er nimmt immer mehr ab, bis er ganz verschwunden ist. Anschlie\u00dfend nimmt der Nephelingehalt der Schmelze zu. <br>Die unterschiedliche Mineralzusammensetzung und der \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum anhaltende Entstehungsprozess zeigt sich in unterschiedlichen Erscheinungsbildern des Larvikits. &nbsp;Neben den grobkristallinen Varianten gibt es auch gleichk\u00f6rnige und porphyrische Vertreter. Zu den porphyrischen Varianten des Larvikits geh\u00f6rt der T\u00f8nsbergit. Er stammt von der \u00f6stlichen Grenze des Vorkommens bei T\u00f8nsberg und ist somit der \u00e4lteste Larvikit in diesem Gebiet. Das Gestein weist ein porphyrisches Gef\u00fcge auf und ist rot alteriert (H\u00e4matit). Alteration bedeutet, dass durch den Einfluss von Hitze (hier aus dem magmatischen Prozess) und dem Einfluss von Gasen oder Fl\u00fcssigkeiten (Fluiden), Minerale im Gestein umgewandelt werden. Dieser Prozess f\u00fchrt zu entsprechenden Verf\u00e4rbungen. Der &nbsp;T\u00f8nsbergit war am l\u00e4ngsten dem in diesem Gebiet anhaltenden magmatischen Prozess ausgesetzt. Bei den Larvikiten weist er die st\u00e4rkste Verf\u00e4rbung &nbsp;auf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem T\u00f8nsbergit (Bild 5) sind deutlich die Rhomben in der roten Grundmasse zu erkennen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Larvikite in der gleichk\u00f6rnigen Variante und ohne Rhomben, sind makroskopisch, d.h. mit der Lupe, nicht sicher bestimmbar und k\u00f6nnen somit kein Leitgeschiebe darstellen. Die Larvikite, die einen Schiller und Rhomben aufweisen, sehen so aus, wie die im Handel verkauften Larvikite. Von dieser Gesteinsvariante ist zweifelsfrei der Herkunftsort bestimmbar, sie kann also als Leitgeschiebe dienen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur zweifelsfreien Bestimmung des Larvikits als Geschiebe ist zusammenfassend auf folgende Merkmale zu achten:<\/p>\r\n<ul style=\"text-align: justify;\">\r\n<li>Der Larvikit tritt als Geschiebe nur gemeinschaftlich mit dem Rhombenporphyr auf. Die beiden Gesteine stammen aus der gleichen Schmelze. Geschiebe von Rhombenporphyren treten allerdings sehr viel h\u00e4ufiger auf als von Larvikit. Sind am Fundort keine Rhombenporphyrgeschiebe zu finden, dann ist es wahrscheinlicher, dass es sich bei dem vermeintlichen Larvikit eher um einen Anorthosit handelt.<\/li>\r\n<li>Es handelt sich um ein grobk\u00f6rniges Gestein.<\/li>\r\n<li>Es ist ein Schiller vorhanden.<\/li>\r\n<li>Es sind Rhomben vorhanden.<\/li>\r\n<li>Es ist keine polysynthetische Verzwilligung vorhanden.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus gibt es Larvikite, die weder einen Schiller noch Rhomben aufweisen. Bei diesen Varianten wird die makroskopische Bestimmung schwieriger bis unm\u00f6glich.<\/p>\r\n<p>Die Larvikite, die Rhomben und einen Schiller aufweisen, sind die Varianten, die gut aussehen und somit als Zierstein abgebaut und verkauft werden k\u00f6nnen. Das sind auch die Gesteine, die wir sicher als Larvikit erkennen und bestimmen k\u00f6nnen. Da von diesen Larvikiten das Herkunftsgebiet bekannt ist, k\u00f6nnen sie als Leitgeschiebe dienen.<\/p>\r\nngg_shortcode_0_placeholder\r\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\r\n<p>[1] Heldal, Tom; Kj\u00f8lle, Idunn; Meyer, Gurli B.; Dahlgren, Sven: National treasure of global significance. Dimension-stone deposits in larvikite, Oslo igneous province, Norway, 2008, NGU Special Publikation 11<\/p>\r\n<p>[2] Petersen, Jon, Steen: Structure of the larvikite-lardalit complex, Oslo Region, Norway, and its evolution, 1978, Geologische Rundschau 67.<\/p>\r\n<hr>\r\n<p><a name=\"sedi\"><\/a><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: center;\">Bernstein<\/h1>\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">Sediment\u00e4rgeschiebe des Jahres 2021<\/h3>\r\n<div align=\"center\">\r\n<table style=\"width: 45%; border-collapse: collapse; border-style: double; height: 48px;\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 48px;\">\r\n<td style=\"width: 100%; text-align: center; height: 48px;\">\r\n<p>Text von Johannes Kalbe\u00b9 <br>Bilder von Johannes Kalbe, <br>S\u00f6nke Simonsen und Marc Torbohm<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Baltischer Bernstein ist ein fossiles Harz aus dem Eoz\u00e4n. Urspr\u00fcnglich wurde dieses Baumharz vor ca. 40 Millionen Jahren von B\u00e4chen und Fl\u00fcssen aus dem Bernsteinwald zum Meer transportiert und dort in den k\u00fcstennahen Deltaablagerungen eingebettet. Im baltischen Raum finden wir diese auch \u201eBlaue Erde\u201c genannten Ablagerungen zum Beispiel bei Kaliningrad. Gro\u00dfe Mengen dieser Ablagerungen wurden jedoch w\u00e4hrend der Vereisungen des Pleistoz\u00e4ns von den eiszeitlichen Gletschern aufgearbeitet und darin enthaltener Bernstein gro\u00dffl\u00e4chig mit den anderen Gesteinen Skandinaviens und des Baltikums in Nordeuropa verteilt. Ab und an kann man daher im Geschiebe auch Bernsteine mit Gletscherkritzungen finden (Abb. 1a). Mit dem Ende der Eiszeit wuschen die Schmelzw\u00e4sser der abschmelzenden Gletscher den Bernstein aus den eiszeitlichen Ablagerungen aus. Es kam zu Anreicherungen dieses versteinerten Harzes in den Schmelzwassersanden der Urstromt\u00e4ler und den Becken, in das sie entw\u00e4sserten: Ost- und Nordsee (Schulz 1999). Daher wird Baltischer Bernstein heute als Geschiebe vor allem h\u00e4ufig an den K\u00fcsten dieser Meere (Abb. 2) und in den Fl\u00fcssen im von glazialen Ablagerungen bedeckten Nordeuropa gefunden (Krause 1998, 2021), er kommt aber im gesamten nordeurop\u00e4ischen Vereisungsgebiet vor.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Baltischer Bernstein hat eine oft gelbe bis braune Farbe, ist, obwohl er \u201eversteinert\u201c ist sehr weich (Mohs-H\u00e4rte von 2 bis 2,5) und hat eine sehr geringe Dichte (1,05&nbsp;g\/cm\u00b3). Diese geringe und eine kaltem Wasser sehr \u00e4hnliche Dichte f\u00fchrt dazu, dass er besonders im Winter \u201eaufschwimmt\u201c und oft an den Sp\u00fcls\u00e4umen von Ost- und Nordsee gefunden wird. Befindet sich Bernstein an der Luft, oxidiert und zerf\u00e4llt er langsam, daher zeigen Bernsteine aus \u201etrockenen\u201c Fundschichten oft eine Verwitterungskruste (Abb. 3) und mitunter deutliche Zerfallserscheinungen. Unter Wasserbedeckung ist Bernstein dem Luftsauerstoff weitgehend entzogen ist, Bernstein von solchen Fundorten hat oft keine oder nur eine sehr d\u00fcnne Verwitterungsrinde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seinen Namen bekam der Baltische Bernstein von seiner Eigenschaft entz\u00fcndbar zu sein und unter starker Ru\u00dfentwicklung zu verbrennen. Vor allem seine oft satte gelbe Farbe und die F\u00e4higkeit klarer St\u00fccke, das Sonnenlicht einzufangen, zu brechen und zu reflektieren, erzeugte schon seit jeher das Interesse der Menschen (Ganzelewski &amp; Slotta 1997). Damit geh\u00f6rt das Sediment\u00e4rgeschiebe des Jahres 2021 wohl (neben dem Feuerstein aus der Kreidezeit) zu den am l\u00e4ngsten bekannten und von Menschen gesammelten Sediment\u00e4rgeschieben. In der Steinzeit, aber auch w\u00e4hrend der V\u00f6lkerwanderungszeit (Ansorge &amp; Oehrl 2016), im Mittelalter (z.B. Messal 2019, S. 57) und bis heute ist Bernstein ein gesuchter und gesch\u00e4tzter Schmuckstein, der sich zudem durch seine geringe H\u00e4rte und oft hohe Homogenit\u00e4t ideal schon mit einfachen Mitteln be- und verarbeiten l\u00e4sst. Bei Pal\u00e4ontologen ist er zudem sehr gesch\u00e4tzt, weil er in seinem Inneren Bestandteile der Eoz\u00e4nen Fauna und Flora hervorragend konserviert hat (Abb. 4; Weitschat &amp; Wichard 1998, Wichard &amp; Weitschat 2004, Gr\u00f6hn 2015) und zum Beispiel wichtige Erkenntnisse zur Evolution der Insekten beitr\u00e4gt.<\/p>\r\n<p>Abb. 1: Bernstein aus einem Nass-Kiestagebau im Landkreis Vorpommern-R\u00fcgen, mit a) einer vermutlich durch Gletscherbewegung gekritzten und einer b) unerodierten, teilweise noch mit Braunkohleresten erhaltenen Oberfl\u00e4che (ca. 9 cm lang, Foto &amp; Slg. J. Kalbe).<\/p>\r\n<p>Abb. 2: Bernstein im Streiflicht am Strandsp\u00fclsaum (Foto &amp; Slg. S. Simonsen).<\/p>\r\n<p>Abb. 3: Stark verwitterter Geschiebebernstein, der mehrere Jahre exponiert auf einer Kiesfl\u00e4che (Kiestagebau Niederlehme) lag, deutlich sieht man die narbige verwitterte Oberfl\u00e4che (Foto &amp; Slg. M. Torbohm).<\/p>\r\n<p>Abb. 4: Trauerm\u00fccke (Sciaridae) in Geschiebebernstein, Strand bei Lubmin, Vorpommern. (Foto &amp; Slg. J. Kalbe).<\/p>\r\nngg_shortcode_1_placeholder\r\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\r\n<p>Ansorge J &amp; Oehrl S 2016 Ein v\u00f6lkerwanderungszeitlicher vogelf\u00f6rmiger Bernsteinanh\u00e4nger mit Runeninschrift vom Ostseestrand der Rostocker Heide, Hansestadt Rostock. Jahrbuch Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern 62, 107-127, 5 Abb., Schwerin.<\/p>\r\n<p>Ganzelewski M &amp; Slotta R (Hrsg.) 1997 Bernstein \u2013 Tr\u00e4nen der G\u00f6tter, Ausstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum 15. September 1996 bis 19. Januar 1997. Verlag Gl\u00fcckauf, 585 S., 401 Abb., Essen.<\/p>\r\n<p>Gr\u00f6hn C 2015 Einschl\u00fcsse im Baltischen Bernstein. Wachholtz Verlag, 424 S., 1394 Abb., Kiel\/Hamburg.<\/p>\r\n<p>Krause K 1998 Baltischer Bernstein aus einer Kiesgrube bei Buxtehude. Geschiebekunde aktuell 14(3): 69-70, 102-104, 1 Taf., 1 Abb., Hamburg.<\/p>\r\n<p>Krause K 2021 Bernstein vom unteren Lauf der Elbe zwischen Hamburg und Cuxhaven. Der Steinkern 44, 34-38, 4 Abb., Bielefeld.<\/p>\r\n<p>Messal S 2019 Auf der Suche nach dem \u00e4ltesten Hafen Rostocks \u2013 Arch\u00e4ologische Untersuchungen auf dem fr\u00fchmittelalterlichen Seehandelsplatz am Primelberg in Rostock-Dierkow. Nieders\u00e4chsisches Institut f\u00fcr historische K\u00fcstenforschung, 77 S., 108 Abb., Wilhelmshaven.<\/p>\r\n<p>Schulz W 1999 Der Baltische Bernstein in quart\u00e4ren Sedimenten, eine \u00dcbersicht \u00fcber die Vorkommen, die gr\u00f6\u00dften Funde und die Bernstein-Museen. Archiv f\u00fcr Geschiebekunde 2(7):&nbsp; 459-478, 4 Abb., 5 Tab., Hamburg.<\/p>\r\n<p>Weitschat W &amp; Wichard W 1998 Atlas der Pflanzen und Tiere im Baltischen Bernstein. Verlag Dr. Friedrich Pfeil, 256 S., 92 Abb., M\u00fcnchen.<\/p>\r\n<p>Wichard W &amp; Weitschat W 2004 Im Bernsteinwald. Gerstenberg, 168 S., 156 Abb., Hildesheim.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>\u00b9Johannes Kalbe, Universit\u00e4t Rostock, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult\u00e4t, Landschafts\u00f6kologie, Justus-von-Liebig-Weg 6, 18058 Rostock, &#x6a;&#111;h&#x61;&#x6e;&#110;e&#x73;&#x2e;&#107;a&#x6c;&#98;e&#x40;&#x75;&#110;i&#x2d;&#x72;&#111;s&#x74;&#111;&#99;&#x6b;&#x2e;&#100;e<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"off","neve_meta_content_width":70,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","ngg_post_thumbnail":0,"_bos_mb_destination":[""],"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-16019","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschiebe-des-jahres"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"nl","enabled_languages":["de","en","nl"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"nl":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"acf":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-20 13:56:06","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16019","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16019"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16019\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16508,"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16019\/revisions\/16508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16019"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16019"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16019"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}