{"id":1120,"date":"2016-06-02T16:45:22","date_gmt":"2016-06-02T15:45:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.geschiebekunde.de\/?p=1120"},"modified":"2017-02-25T22:32:57","modified_gmt":"2017-02-25T21:32:57","slug":"01-jahrestagung-schleswig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geschiebekunde.de\/nl\/01-jahrestagung-schleswig\/","title":{"rendered":"01. Jahrestagung &#8211; 1985 &#8211; Schleswig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Erste Tagung <\/strong>in Schleswig an der Schlei<\/p>\n<p><code>Uwe-M. Troppenz<\/code><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun haben wir sie hinter uns: Die erste Jahrestagung der Gesellschaft f\u00fcr Geschiebekunde. Am 5. Oktober fand sie in Schleswig an der Schlei im Rahmen des Geschiebesammler-Treffens statt, das Helmut Meier aus Schuby bei Schleswig organisiert hatte. Ihm galt der Dank des GfG-Vorsitzenden F. Sto\u00dfmeister, da\u00df er die Tagung innerhalb dieses Treffens erm\u00f6glicht hatte: &#8220;Genauso unkompliziert war das bei der Gr\u00fcndung der Gesellschaft gedacht.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner Begr\u00fc\u00dfung unterstrich Sto\u00dfmeister den Sinn einer \u00fcberregionalen Organisationsform und sagte weiter: &#8220;Viele halten die Verzahnung mit der Universit\u00e4t f\u00fcr gegl\u00fcckt, ohne da\u00df damit jeder Sammler gleich in den Rang eines Forschers erhoben werden soll. Aber unser Wappenzeichen, das Xenusion, ist ein Beispiel, wie Laien und Forscher ihre Anteile am Gesamtbild von Erde und Leben haben&#8230;Nicht jeder macht den gro\u00dfen, bedeutenden Fund. Aber mit jedem K\u00f6rnchen wird etwas beigetragen. Und ich bin sicher: Wenn die Universit\u00e4t es lernt, etwas geschickter und vor allem sichtbarer mit solchen Ge-schenken wie der Sammlung Kausch umzugehen, da w\u00e4re mancher eher bereit, seine Sch\u00e4tze f\u00fcr das Ganze einzubringen.&#8221; Den Jahresbericht des 1. Sekret\u00e4rs gab der 2. Sekret\u00e4r K.-H. Eiserhardt, da sich Dr. R. Schallreuter auf einer Forschungs-reise in Nordafrika befand. Eiserhardt stellte fest, da\u00df &#8220;unsere Gesellschaft auf ein erfolgreiches erstes Vereinsjahr zur\u00fcckblicken kann&#8221;. Die weiteren Ausf\u00fchrungen entsprachen etwa dem, was in dem auf den vorherigen Seiten ver\u00f6ffentlichten Artikel &#8220;Ein Jahr Gesellschaft f\u00fcr Geschiebekunde&#8221; nachzulesen ist. Andererseits warnte Eiserhardt auch vor zuviel Optimismus: &#8220;Wir d\u00fcrfen aber auch nicht \u00fcbersehen, da\u00df unsere Gesellschaft noch sehr jung ist und da\u00df es von daher ganz nat\u00fcrlich ist, wenn einige unserer Vereinsziele auch im kommenden Gesch\u00e4ftsjahr wohl noch nicht erreicht werden. -*-ch denke insbesondere an die Schaffung unseres Geschiebe-Archivs. Hier sieht es wirklich so aus, als ob es schnelle und einfache L\u00f6sungen nicht geben wird.&#8221; Nach einem zufriedenstellenden Kassenbericht von B. Br\u00fcgmann gab Uwe-M. Troppenz einen Bericht \u00fcber die \u00d6ffentlichkeitsarbeit, wobei er besonders auf &#8220;Geschiebekunde aktuell&#8221; verwies. Dabei bat er die Mitglieder um lebendigere Mitarbeit. Als Sprecher der Schleswiger Sektion gab er seiner Freude dar\u00fcber Ausdruck, da\u00df die erste Jahreshauptversammlung der GfG in der Schlei-stadt stattfindet. Abschlie\u00dfend erkl\u00e4rte er, es sei w\u00fcnschens-wert, &#8220;wenn weitere Sektionen gegr\u00fcndet w\u00fcrden, die in &#8216;Geschiebekunde aktuell&#8217; ihr Mitteilungsblatt sehen&#8221;. So k\u00f6nnten die Kontakte und der Erfahrungsaustausch und damit letztlich der Zusammenhalt der Geschiebesammler noch weiter ausgebaut werden, was der Geschiebekunde nur f\u00f6rderlich sei. Nach zwei Satzungs\u00e4nderungen, die das Verm\u00f6gen des Vereins nach einer etwaigen Aufl\u00f6sung und den Status des Museumsvertreters im Vorstand betrafen, beschlossen die rund 80 anwesenden Mitglieder die Satzung einstimmig. Ebenso einstimmig wurde beschlossen, prof. Dr. Dr. h.c. Ehrhard Voigt aus Hamburg zum ersten Ehrenmitglied der GfG zu machen (siehe Dokumentation. Weiterhin wurde eine von der Sektion Schleswig eingebrachte Resolution zur Erhaltung der \u00d6lschiefergrube Messel als Ausdruck der Solidarit\u00e4t mit den dort t\u00e4tigen Pal\u00e4ontologen einstimmig verabschiedet (Wortlaut in der Dokumentation).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anschlie\u00dfend schritt man zu den Vorstandswahlen, da der bisherige Vorstand lediglich kommissarisch t\u00e4tig war. Zun\u00e4chst wurde \u00fcber die L\u00e4nge der Wahlperiode diskutiert, und man einigte sich schlie\u00dflich (bei einer Gegenstimme) auf einen zweij\u00e4hrigen Zyklus. Der bisher im Amt befindliche Vorstand wurde en bloc einstimmig f\u00fcr zwei Jahre gew\u00e4hlt: &#8220;1. Vorsitzender F. Sto\u00dfmeister, 1. Sekret\u00e4r Dr. R. Schallreuter, 2. Sekret\u00e4r K.-H. Eiserhardt, Pressereferent U.-M. Troppenz, Schatzmeister B. Br\u00fcgmann, Datenverantwortlicher R. Posdziech, Museumsver-treter Prof. Dr. G. Hillmer. Als Kassenpr\u00fcfer w\u00e4hlte die Versammlung H.-W. Lienau und K.-H. Fischer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mitglieder nahmen dann weiter an der Geschiebesammler-Zusammenkunft teil, die anschlie\u00dfend eine Fahrt zum nahegelegenen &#8220;Freizeitpark Tolk&#8221; vorsah, wo die Sammlung K\u00fcmmel aufbewahrt und in wesentlichen Teilen dem Publikum gezeigt wird. Den Aufbau hatte der Flensburger Museumspfleger a.D. Alfred Zachau besorgt. \u00dcber die Gesamt-Veranstaltung vom bis 6. Oktober ver\u00f6ffentlichten die &#8220;Schleswiger Nachrichten&#8221; einen ausf\u00fchrlichen bebilderten Bericht, den wir in der Rubrik &#8220;Medienschau&#8221; als Faksimile wiedergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geschiebekunde aktuell 1985 [Ga 1(4)]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erste Tagung in Schleswig an der Schlei Uwe-M. Troppenz Nun haben wir sie hinter uns: Die erste Jahrestagung der Gesellschaft f\u00fcr Geschiebekunde. Am 5. 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