Sonderheft 1 — Dezember 1989

Geschiebekunde Aktuell Sonderheft 1 (3.5 MiB)

Lienau, H.-W.: „Das Ordovizium des Siljan-Gebietes.“

— 26 S., 16 Abb., 4 Taf.

Das fossilreiche Ordovizium des Siljan-Gebietes in der mittelschwedischen Region Dalarna bildet die innere Umrandung eines fast 50 km erreichenden Meteoritenkraters. Interessant sind vor allem die Riffkomplexe des Kulssbergkalkes (ob. M.-Ordovizium) und des Bodakalkes (ob. O.-Ordovizium), die früher als Leptaena-Kalk zusammengefaßt wurden. Die im Geschiebe relativ selten zu findenden Handstücke aus den Flankenbereichen dieser Riffkomplexe verursachen einige Mühe bei der zeitlichen Einordnung, da sie faziell sehr einigen Handstücken aus dem Silur von Gotland ähneln.

 

 

Abstract: [The Ordovician of the Siljan district (Dalarna, Central Sweden)].
The fossiliferous Ordovician of the Siljan district forms the interior edge of a meteor1c crater with a diameter of nearly SO km . The impact happened about 360 million years ago. lt is the largest known meteor 1n Europe. Two stromatactis-bearing carbonate mounds are 1nteresting for collecting fossils. These are the Kullsberg Limestone of the upper Middle Ordovician and the Boda Limestone, which belongs to the upper Upper Ordovician. Both are known in former literature as the Leptaena Limestone. Rarely, it is possible to collect any examples of them as glacial erratic boulders. But it is difficult to determine the age of these findings, because the examples of the mound flanks of both, Kullsberg and Boda Limestone, resemble some parts of the Silurian
from Gotland.
 

 

Sonderheft 2 — August 1990

Geschiebekunde Aktuell Sonderheft 2 (14.7 MiB)

Lienau, H.-W.: „Ausstellungskatalog: Geschiebe – Boten aus dem Norden.“

— 115 S., 24 Abb., 15 Tab., 33 Taf.

Diese Ausstellung erfolgt im Namen der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V. (GfG). Das Material entstammt überwiegend dem Archiv für Geschiebekunde (AGH), das von der GfG gefördert sowie verwaltet wird und dem Geologisch-Paläontologischen Institut und Museum der Universität Hamburg angeschlossen ist. Dabei gehört der größte Teil zur ehemaligen Sammlung des Pinneberger Kaufmannes Walter Kausch (1908-1977). Nach einer Übersicht zu den Eiszeitaltern der Erdgeschichte und den daraus resultierenden Strukturen in der Landschaft (Moränen, Sander, Kryoturbation, Eiskeile, Lößgürtel, Windkanter, gekritzte Geschiebe etc.) werden die pleistozänen Eiszeiten Norddeutschlands näher besprochen. Dabei wird auch die Entstehungsgeschichte der Ostsee skizziert. in einem gesonderten Kapitel erfolgt eine kurzgefaßte Darstellung zur historischen Entwicklung der Vergletscherungstheorie, wobai auf die astronomischen Ursachen der Entstehung von Kaltzeiten eingegangen wird. Der Hauptteil dieses Katalogs ist der Beschreibung der wichtigsten Geschiebe in altersmäßiger Reihenfolge gewidmet. Nach einer kurzen Übersicht zu jedem erdgeschichtlichen System mit Angaben über Dauer und wichtige Leitfossilien wird auf die paläogeographische Entwicklung in den Liefergebieten der nordischen Geschiebe (Fennoskandien, Baltikum) eingegangen. Dies wird z.T. durch Biotoprekonstruktionen ergänzt. In Tabellen werden dann die verschiedenen Geschiebetypen aufgelistet und im Text die ausgestellten sowie andere wichtige Erratika stichwortartig beschrieben. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis, mit dem Sekundärliteratur erschlossen werden kann, schl ießt diesen Ausstellungskatalog ab, der jedem Anfänger, aber auch dem fortgeschrittenen Sammler gute Dienste leisten möge.

 

Abstract: [Catalogue of the exhibition [Geschiebe – messengers of the north].
This exhibition was arranged in the name of the >Gesellschaft für Geschiebekunde< (GfG). Most of the material is housed in the >Archiv für Geschiebekunde< (AGH) which is promoted and managed from the GfG, and which is a subdepartment of the >Geologisch-Paläontologisches Institut und Museum< of the University of Hamburg (Germany). The majority of the geschiebe is taken from the former collection of the late merchant Walter Kausch (1908-1977). After showing the ice ages in the history of the Earth and the resulting phenomena (e.g. moraines, sandurs, cryoturbations, ice wedges, loess belts, ventifacts, striated pebbles), the Pleistocene ice ages of North Germany are described more extensively. The history of the Baltic Sea in the last ten thousend years is also shortly presented. In a special chapter the historical evolution of the theory of ice ages is briefly discussed. Likewise, the astronomical causes of ice ages are reported. The main issue of this catalogue is describing the most important geschiebe sequenced by their age. After a short introduction into each period, its duration and guide fossils, the paleogeographical evolution of the source area of the geschiebe (Fennoskandia, Baltic) is shown. Seme biotope reconstructions are also given in figures 15 to 24. In tables, the different types of geschiebe are listed, and most of the exhibited and other important geschiebe are described. This catalogue ends with an extensive list cf references, to be used by both amateurs and professionals as a guide to further literature about geschiebe. The exhibition and this catalogue may stimulate further interest of amateur collectors and scientist in this highly interesting area.

 

Sonderheft 3 — Oktober 1993

Geschiebekunde Aktuell Sonderheft 3 (5.4 MiB)

Lierl, H.-J.: „Exkursionsführer zur Geologie des Kreises Herzogtum Lauenburg.“

— 36 S., 20 Abb., 5 Tab., 5 Taf.

Kurzer Exkursionsführer zur Geologie (Präquartär und Quartär) sowie zu den Geschieben des Herzogtums Lauenburg.

Ein umfangreiches Literaturverzeichnis, mit dem Sekundärliteratur erschlossen werden kann, schl ießt diesen Ausstellungskatalog ab, der jedem Anfänger, aber auch dem fortgeschrittenen Sammler gute Dienste leisten möge. findet man alle glazialen Erscheinungen vor ; die sogenannte Glazialmorphologischer Serie (Abb. 2-3) ist hier deutlich ausgeprägt und nachvollziehbar. Viele berühmte Fundorte wie Sandesneben, Franzdorf, Sirksfelde, Steinburg, Groß Weeden, Nusse-Ritzerau, Groß Pampau, Segrahner Berg usw. lieferten insbesondere in den Sechziger- und Siebzigerjahren hervorragende Geschiebefossilien (Taf.1-4). Wohl aus diesen Gründen fand vor genau 30 Jahren die 30. Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Nordwestdeutschen Geologen in Mölln statt. Seit über 100 Jahren dauert die geologische Erforschung des Kreises bis heute an, wobei auch den Amateuren Verdienste zukommen. So wurde die erste zusammenfassende
Erdgeschichte des Kreises Lauenburg von dem Amateur-Geologen Oberstudienrat Lothar RöSSLER verfaßt. Amateur-Paläontologen entdeckten die spektakulären Walfunde von Groß-Pampau.
So freute sich die Sammlergruppe „Sektion Lauenburg-Stormarn“ der GfG, daß sie die Mitglieder zur Jahrestagung 1993 und Exkursion in diese „Klassische Quadratmeile“ der Eiszeit- und Geschiebeforschung einladen durfte.

 

Sonderheft 4 — April 1993

Geschiebekunde Aktuell Sonderheft 4 (5.1 MiB)

Meyer, K.-D.: „Exkursionsführer zur Quartärgeologie des nordöstlichen Niedersachsen.“

— 36 S., 9 Abb., 7 Tab., 6 Taf.

Kurzer Exkursionsführer zur Geologie (Präquartär und Quartär) sowie zu den Geschieben des nordöstlichen Niedersachsens.

Mit dem „nordöstlichen Niedersachsen“ ist hier die östliche Lüneburger Heide und das Hannoversche Wendland gemeint. Dieses fast ausschließlich durch Vorgänge während des Eiszeitalters geprägte Gebiet weist in Niedersachsen die kompletteste quartäre Schichtenfolge und sehr unterschiedliche Landschaftstypen auf. Besonders das Gebiet um Bleckede könnte man als eine „Quadratmeile des Quartärs“ bezeichnen, so vielfältig und auch gut aufgeschlossen ist hier die Schichtenfolge. Auf dieser Exkursion werden neben zum Sammeln geeigneten Kiesgruben und dem Findlingsgarten Bleckede-Breetze auch einige weitere Aufschlüsse vorgeführt, die zum weiteren Verständnis der Vorgänge während des Quartärs beitragen sollen. Geologische Übersichts- und Spezial kartierungen haben in den letzten 2 Jahrzehnten unser Bild von der östlichen Lüneburger Heide beträchtlich erweitert.

 

 

 

Sonderheft 5 — März 1999

Sonderheft 5 — März 1999 (11.0 MiB)

Meyer, K.-D.: „Die größten Findlinge in Niedersachsen.“

— 36 S., 23 Abb., 1 Tab., 1 Kt.

In Niedersachsen sind derzeit 40 Findlinge mit einem Volumen von mehr als 10 m3 (>25 t) bekannt; sie werden nach ihrer petrographischen Beschaffenheit, Form, Herkunft und Fundumständen beschrieben. Etwa die Hälfte von ihnen ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Zusätzlich werden einige besonders interessante, aber weniger als 10 m3 große und deshalb in der Tabelle nicht aufgelistete Findlinge beschrieben. Es handelt sich ausschließlich um Granite (29) und Gneise (11). Mit etwa 125 m3 (= 330 t) steht der Giebichenstein bei Nienburg weit an der Spitze, gefolgt von sieben Blöcken zwischen 45 und 22 m3, die übrigen liegen zwischen 18 und 10 m3. Dies ist für ein Altmoränengebiet eine beachtliche Anzahl, die sich über das ganze ehemals vergletscherte Gebiet verteilt, jedoch ungleichmäßig: im Osnabrücker Raum ist sogar eine gewisse Konzentration festzustellen, das betrifft auch kleinere Findlinge, die an mehreren Stellen in bis zu 100 Stück, in einem Fall sogar über 1000 („Findlingsfelder“) unter Schutz stehen. Im Vergleich dazu ist der Raum südlich Hannover – Braunschweig fast frei an Großgeschieben, und nahe der Südgrenze der nordischen Vereisungen ist im westlichen Harzvorland bei Harriehausen (westlich Seesen) nur ein einziges bekannt. Auch der Oldenburgisch-Ostfriesische Geestrücken und die Südheide sind fast fundleer. Mit Ausnahme der größeren befinden sich viele der übrigen Steine nicht mehr am Ort ihrer Ablagerung; beim Kiesabbau oder bei Bauvorhaben gefunden, wurden sie zu Denkmälern verwendet oder zu Schutz- und Anschauzwecken in Findlingsgärten gebracht. Möglichst aber sollten die Findlinge als wertvolle und eindrucksvolle Eiszeit denkmale an Ort und Stelle verbleiben, was jedoch wirksame Schutzmaßnahmen voraussetzt; dies betrifft v.a. kleinere Blöcke, die zunehmend aus der Landschaft entfernt werden, so daß in manchen Landkreisen kaum noch welche in der freien Natur existieren.

Sonderheft 6 — Oktober 2005

Sonderheft 6 — Oktober 2005 (8.0 MiB)

Krause, Karlheinz: „Die größten Findlinge in Dänemark.“

— 36 S., 26 Abb., 1 Tab.

Dänemark ist – geologisch gesehen – ein hoch interessantes Land. auch wenn es dem flüchtigen oder nicht „eingeweihten“ Betrachter kaum so scheinen mag. 7.400 Kilometer Küstenlinie und zahlreiche Binnengewässer geben der Landschaft nicht nur ein höchst abwechslungsreiches Bild, sondern schaffen auch zahlreiche aktive Steilküsten mit reichen Fundmöglichkeiten für Geologen und Paläontologen. Die Ablagerungen von kreide und danzeitlichen Sedimenten sind vielfach aufgeschlossen, ja es gibt sogar ausgedehnte und begehbare Kalkhöhlen (Daubjerg und M0nsted). Der tertiäre Moler ist sowohl für Fossilien- wie auch Mineraliensammler interessant. An den Küsten und selbst im Binnenland sind Bernsteinfunde möglich. Während der Eiszeiten hat Dänemark nördliche Geschiebe „aus erster Hand“ erhalten, und so sind z. B. an den Blockstränden und in den Kiesgruben viele kristalline Leitgeschiebe zu finden . Das Land ist auch noch relativ reich an größeren Findlingen, obgleich auch hier vieles zerstört worden sein mag. Die Größe der Findlinge hängt vom Kluftabstand im ursprünglichen Gesteinsverband und von der Verwitterungsresistenz des Gesteins ab. So ist erklärbar, dass es sich bei den großen Findlingen regelmäßig um Granite und Gneise handelt. Selbst Porphyre finden sich nur in kleineren Formaten. So ist z. B. der Rhombenporphyr von Thisted (KRAUSE 1996) nach einer Aufstellung von SCHULZ 2003 mit den Maßen 2,0 x 1,0 x 0,5 m in Dänemark der größte bekannte seiner Art. Bemerkenswerterweise befinden sich unter den sechs größten Findlingen drei Larvikite. Sedimentgesteine hat der Verfasser in den in dieser Abhandlung beschriebenen Größenordnungen in Dänemark nicht gefunden. Dieser Beitrag soll einen ersten Überblick über die in Dänemark liegenden Findlinge geben, die 10 Tonnen und mehr Gewicht haben. Selbstverständlich kann die Erfassung durch eine Einzelperson nicht erschöpfend sein, auch konnte der Verfasser bei weitem nicht alle Findlinge persönlich aufsuchen. Ebenso ist eine Vollständigkeit der Angaben zu den einzelnen Findlingen nicht zu erreichen. Oft war nicht mehr als die Größe und die (ungefähre) Lage des Findlings zu ermitteln. Der Verfasser weiß, dass die petrographische Beschaffenheit der Findlinge oft nicht ausreichend oder überhaupt nicht dargestellt ist.

Die aufgeführten 91 Findlinge verteilen sich auf die einzelnen Gebiete Dänemarks wie folgt:

LokationAnzahl Findlinge
Jütland34
Seeland33
Fünen8
Møn 4
Læsø 7
Lolland4
Bornholm1

 

Sonderheft 7 — April 2009

Geschiebekunde Aktuell Sonderheft 7 (18.9 MiB)

SCHALLREUTER R Geschiebeforschung in Schleswig-Holstein / Geschiebe Research in Schleswig-Holstein
KLUG G Über das Holsteiner Gestein – ein für das südliche Schleswig-Holstein typisches Lokalgeschiebe / On the „Holsteiner Gestein“ – A Local Geschiebe Typical for Southern Schleswig-Holstein
FÖRSTER L Neue Geschiebe von lmpaktgesteinen aus Ostholstein und von Rügen / New Geschiebes of lmpact-Related Rocks from Ostholstein and the /sie of Rügen (Northern Germany)
MISCHNIK W Ein seltenes furongisches (oberkambrisches) Konglomerat-Geschiebe von Weißenhaus, Ostholstein (Norddeutschland) / A Rare Furongian (Upper Cambrian) Conglomerate Geschiebe (glacial erratic bau/der) from Weissenhaus, Eastern Holstein (Northern Germany)
KÖLLER H Ordovizische Cephalopoden der Gattung Trocholites vom Rastorfer-Kreuz / Ordovician Cephalopods of the Genus Trocholites from Rastorfer-Kreuz
ROHDE A Geschiebefunde von Korallen an der schleswigholsteinischen Ostseeküste / Geschiebes of Corals from the Coasts of Schleswig-Holstein
HAYE T Zahnwalreste aus dem Oberoligozän (Neochattium) von Johannistal, Kreis Ostholstein / Remains of Toothed Whales from the Upper Oligocene (Neochattian) of Johannistal, Kreis Ostholstein
LENTZ G Das Schleswig-Holsteinische Eiszeitmuseum / The Ice Age Museum of Schleswig-Holstein
RUDOLPH F Ostseekalk-Geschiebe aus Damsdorf (Kreis Segeberg) / Baltic Sea Limestone (Ordovician) from Damsdorf (Kreis Segeberg)

— 68 S.

 

Sonderheft 8 — August 2010

— 84 S.

Geschiebekunde Aktuell Sonderheft 8 (25.0 MiB)

ZESSIN W & GRANITZKI K „Geowissenschaftliche Freizeit-Forschung in Mecklenburg-Vorpommern“
ZESSIN W & KREMPIEN W „Bemerkenswerte Saurier-, Krokodil- und Fischfunde aus dem Lias von Grimmen, Vorpommern“
   –Remarkable Finds of Liassic Sauria, Crocodiles and Fishes at Klein Lehmhagen near Grimmen, Western Pomerania
BUCHHOLZ A „Das mittelkambrische Exporrecta-Konglomerat als Geschiebe aus Vorpommern (Nordostdeutschland) – Übersicht und Fundbericht“
    –The Middle Cambrian Exporrecta Conglomerate as Geschiebe (glacial erratic bau/der) from Western Pomerania (Northeastern Germany) – Survey and Find Report
THIEDE K „Ein Haizahn von Carcharoc/es angustidens (AGAssIz, 1843) in einem Geschiebe des „Consrader Gesteins“ (Chattium) aus Mecklenburg“
   –A Shark Tooth ofCarcharocles angustidens (AGASSIZ, 1843) in a Loca/ Geschiebe of „Consrader Gestein“ (Chattian) from Mecklenburg
PITTERMANN D „Soldiner und Stettiner Gestein – Oligozäne Geschiebe aus dem Gebiet der Neumark und Pommerns“
   –Soldin and Stettin Rocks – Oligocene Geschiebes (glacial erratic boulders) of Neumark and Eastern Pomerania
SCHULZ W „Sternberg in Geschichte und Naturkunde Mecklenburgs“
   –Sternberg in the History and Natural Science of Mecklenburg
SCHALLREUTER R & HINZ-SCHALLREUTER I „Der Mecklenburger Geschiebe- und Ostrakodenforscher E. H. EGMONT KUMMEROW“
   –The Mecklenburgian Geschiebe and Ostracode Researcher E.H. EGMONT KUMMEROW
KUTSCHER M & KULESSA V „Erstnachweis weiterer Gastropoden-Arten aus der Rügener Schreibkreide (Unter-Maastrichtium)“
   –First Evidence of Further Gastropod Species from the Early Maastrichtian Chalk of the Isle of Rügen